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Technik, Ausrüstung
Hier noch ein paar kurze Anmerkungen zu dem, was wir so dabei hatten und wie es sich bewährt hat
- Messer, Leatherman
- Als Messer hatte ich so eins von Opinel. Die sind vergleichsweise billig (weniger als 10 Euro!), aber man bekommt wirklich viel für sein Geld!
- Fotoapparate
- Eine Rollei AFM35 und eine Canon EOS500N mit einem 20er, 28-105 und 100-300 von Canon. Beide im Rucksack auf dem Rücken, das war so auch ganz praktisch. Klar, die Kamera ist schwer, aber das geht schon. Filme habe ich Negativ in der Kleinen, und S/W oder Dia in der Großen
- Sitzkissen
- So ein Billigding vom Tchibo, ist aber nicht unpraktisch auf nasser Wiese.
- Schlafsack
- Haglöfs Znooz 12X. In Deutschland ist diese Firma noch nicht so bekannt, aber die Sachen sind wirklich hervorragend. Der Schlafsack ist zwar recht warm für diese Gefilde, aber besser zu warm als zu kalt. Thomas hat einen TNF Cat's Meow, über dessen Qualität braucht man ja nicht diskutieren.
- Zelt
- Ich habe ein Salewa Bergen II Compact. Sehr schönes Zelt. Vorteil ist der Platz: man kann zu viert abends drin sitzen, man kann bei Regen und Wind gut im Vorzelt kochen, in der hinteren Apsis lassen sich die Taschen unterbringen. Regen ist mir da auch noch nicht durchgekommen. Durch die Größe ist es natürlich recht windanfällig, aber wenn kein Sturm ist, geht's schon. Thomas hat ein Vaude Hogan, das ist kleiner, hat höhere Wassersälen, ist stabiler gebaut und irgendwie auch solider verarbeitet, aber um dann das Gewicht noch zu halten, muss man dann bei der Größe Abstriche machen. Also, die Zelte sind beide super, halt anders.
- Isomatte
- Kenne einen militanten Therm-A-Rest-Gegner. Das kann man so halten, aber sie sind einfach wärmer und bequemer.
- Kocher
- Ich habe einen Primus VariFuel (Benzinkocher). Tolles Teil, geht schnell, stabil. Benzin ist auch klasse (hatte vorher Primus EasyFuel, halt mit Gas), weil man immer drankommt und weil's sehr billig ist. Flugzeugtransport mit Ryanair war kein Problem, aber das muss wohl nicht immer so sein. Dazu noch einen Windschutz (wichtig!), entsprechende 1l-Flasche und billige Alu-Töpfe.
- Headlight
- So eine LED-Kopflampe ist einfach praktisch. Muss aber nicht die teure von Petzl sein (zumindest nicht, um im Zelt zu lesen und im Dunkeln zu kochen), ich habe eine billige von globetrotter.de
- Kleidung
- Anne hat schmerzlich herausfinden müssen, dass Fahrradhosen unbedingt zu empfehlen sind! Ansonsten braucht man beim wilden Zelten nicht viel. Oben herum hatte ich Baumwolle an, Synthetik trocknet zwar schneller, stinkt aber auf die Dauer. Thomas hatte Synthetik, ging auch problemlos. Halt noch eine stabile, winddichte Hose für abends. Eine gute Jacke hilft, Atmungsaktivität funktioniert, wenn draussen die Luftfeuchtigkeit geringer ist als innen! Viele Sachen zum Wechseln beim "rough camping" wirklich nicht, man duscht ja auch nicht. Da hätte ich einiges an Volumen sparen können!
- Taschen
- Wir hatten uns Ortlieb zusammengeliehen, die sind natürlich super.
- Räder
- Das wichtigste zuletzt. Ich hatte ein MTB (alt, aber gut), Thomas ein Trekkingrad, Anne mein leider viel zu kleines Stadt-MTB (vorher gut gepflegt und so). Hat alles gut gehalten. Ich sitze gerne auf dem MTB, deshalb das flache Sitzen kein Problem, und auch die Berguntersetzung hilft. Thomas sitzt aufrechter, ist Geschmackssache, hatte aber dank 28ern keine Untersetzung, was dann doch kraftintensiv werden kann. Ersatzteile mitnehmen hilft, klar, Kettenöl, Kettennieter!, ein paar Schrauben (eine Gepäckträgerschraube ist gebrochen), gute Pumpe. Ich hatte auf Anne und mein Rad Schwalbe Marathon Cross gemacht, die haben sehr gut gehalten. Mein Platter war Ermüdung am Schlauch (Ventil), da konnte der Mantel nix bei.
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